Sportverein Enge-Sande von 1959 e. V.
Sportverein Enge-Sande von 1959 e. V.

Wettbewerbe 2016

Albert Bölke (57) hat in diesem Jahr den "Millenium Quest German Cup" erfolgreich gefinisht. Bei diesem Cup handelt es sich um eine Serie von vier Nonstop-Ultraläufen, die innerhalb von zwei Jahren erfolgreich beendet werden müssen. Dafür hat er 2015 den Hexenstieg-Ultra (216 km) und den WiBoLT (320 km) absolviert und 2016 noch den Jurasteig-Ultra (239 km) und die TorTour de Ruhr (230 km). Somit hat er für den Cup in zwei Jahren über 1000 km laufend zurückgelegt!! Teilweise unter extremen Bedingungen (Wetter, Halluzinationen durch Schlafentzug, Blasen an den Füssen, gestörte Nahrungsaufnahme usw.) 

Er ist jetzt unter den ersten 10 Teilnehmern, die diese Herausforderung jemals geschafft haben, nachdem etliche Ultraläufer aufgrund eines DNF in min. einem Lauf der Serie gescheitert sind. Das schwierigste an diesen Ultraläufen sind für ihn nicht einmal die Läufe selbst gewesen, sondern dieser kurze Zeitraum, indem man sie bewerkstelligen musste. Die beiden Läufe in diesem Jahr lagen nur gerade mal einen Monat auseinander! Da ist für die Regeneration des Körpers nicht viel Zeit! Aufgrund dieser hohen Belastung, ist es nur wenigen gegönnt, das Ziel als MQ-Finisher zu erreichen.

Für Albert war diese Wettkampfserie wahrlich der größte Erfolg in seiner Läuferkarriere. Die körperlich und mentale Belastung bei diesen extremen Ultraläufen waren schon eine Herausforderung besonderer Art!

15. Nospa Langenberg Waldlauf, Sonntag, 26. Juni 2016

Start zum Jedermannlauf und zum Hauptlauf

Nach einem KLICK auf das Foto öffnet sich eine Bildergalerie.

Läuferabend

Freitag, 3. Juni 2016

17:00 Uhr, Nordfrieslandstadion, Leck

 

Läufe über 300 m, 400 m, 1000 m, 3000 m und 5000 m

für Jugend M/W U16/18/20, Hauptklassen M/F

und alle Senioren-Altersklassen

 

3000 m sind gleichzeitig Kreismeisterschaften U18/20

5000 m sind gleichzeitig Kreismeisterschaften Erwachsene/Senioren

Läuferabend des SV Enge-Sande

Auf der Bahn des Lecker Nordfrieslandstadions herrschten Temperaturen um 30 Grad. Dennoch waren etwa 30 Läuferinnen und Läufer gekommen, die zu den Wettbewerben über Strecken von 300 m bis 5.000 m antraten.   

Über 300 m waren Jan Ove Wieder (SV Enge-Sande) und Marnie Dohle (Bredstedter TSV) die schnellsten. Jürgen Petersen (SV Enge-Sande) wurde erster über 400 m. André Spaude (TSV Rot Weiß Niebüll) siegte über 1.000 m.

Kreismeister über 3.000 m wurden Tade Kohn (TSV Hattstedt) in 09:31,38 Min. und Jane Esmark (SV Enge-Sande) in 12:44,00 Min.

Die Kreismeisterschaft über 5.000 m gewannen Torge Thomsen (SV Enge-Sande) in 17:52,50 Min. und Julia Lieck (SV Enge-Sande) in 21:33,90 Min.

Die schwierigen Bedingungen für alle Läufer beschreibt Torge Thomsen ganz eindrucksvoll: „Habe auf eine Zeit unter 17 abgezielt. Die ersten 1.000 m in 3:20 Min. waren voll im Soll, dann habe ich durch Wärme und Wind Sekunde um Sekunde verloren. Schon nach 2.000 m wusste ich, dass es nichts mehr wird. Dann ging es nur noch darum, mit einer vernünftigen Zeit ins Ziel zu kommen.“

„Lauf zwischen den Meeren“ am 28.05.2016

Der SV Enge-Sande war wieder mit vier Teams am Start.

Das Frauenteam „SVE Friesenrunners“ errang in 7:54:19 Stunden den fünften Platz unter den Frauenmannschaften.

Für das zweite Frauenteam, das unter dem Namen „Tein flotte Deerns“ auflief, lag der Spaß im Vordergrund.

Bei den Männern kam die zweite Mannschaft in hervorragenden 7:03:31 Stunden unter 745 teilnehmenden Teams auf Rang 33.

Die erste Mannschaft, die zum Großteil aus dem Lorenzen-Nissen-Bau-Team der Vorjahre bestand, wollte wieder einen Platz unter den ersten zehn erreichen. Am Ende bedeutete es Platz sieben in 6:03:23 Stunden.

(Foto: Team SV Enge-Sande 1)

Volker Friedrichsen

Landesmeisterschaften Marathon in Husum

Henrik Schwalbe verteidigt seinen Titel erfolgreich

Marathon hat seine eigenen Gesetze. Und wenn das schon allgemein gültig ist, so gilt es für den Husum Marathon erst recht! 

Bei  nicht gerade rosigen Wetteraussichten gingen wir mit sechs  Läufern des SV Enge-Sande bei den Landesmeisterschaften im Marathon, die im Rahmen des 44. Nord-Ostsee Sparkasse Wintermarathons ausgetragen wurden, am 05.03.2016, um 12 Uhr mittags an den Start. Trotz aller Unkenrufe war das Wetter mit ca. 2 Grad, gemäßigten Niederschlägen und für Husumer Verhältnisse wenig Wind deutlich besser als befürchtet; und ein Wintermarathon ist ja auch kein Wintermärchen, wie wir alle wissen.

Gleich zu Beginn des Rennens setzte sich Henrik an die Spitze des Feldes und unterstrich damit von Anfang an seine Ambitionen, den im vergangenen Jahr errungenen Landesmeistertitel erfolgreich zu verteidigen. Und es wurde ein super Lauf für ihn, so dass er es sich ab km 37 sogar leisten konnte, etwas Tempo rauszunehmen, um drohende Krämpfe zu vermeiden. Das Einzige, was ihn störte war die Einsamkeit, die einen so umtreibt, wenn man einsam an der Spitze des Feldes läuft. (Deine Sorgen möchte ich habe ;-)) Am Ende blieb Henrik in 2:47:23 unter den angestrebten 2:48 und war mit sich sehr zufrieden. 

Bei der starken Konkurrenz etwas überraschender kam der starke 3. Platz in der Gesamtwertung von Volker, der zunächst in einer 6er-Gruppe lief, die sich nach und nach auflöste. Nach zähem Fight gelang es ihm erst 4 km vor Schluss, den lange vor ihm an Position 3 laufenden Jens Homringhausen zu überholen und bis ins Ziel auf Distanz zu halten. In für ihn typischen 3:03:08 überquerte Volker die Ziellinie, was zugleich die Landesmeisterschaft in der M45 bedeutete.

Als 13. der Gesamtwertung komplettierte Günther die erste Mannschaft und machte damit auch die Landesmeisterschaft mit der Mannschaft perfekt. Nach zahlreichen Teilnahmen beim Husumer Wintermarathon hatte er dieses Mal richtig Spaß, da es ihm vergönnt war, lange in einer starken Gruppe zu laufen, anstatt wie sonst üblich die Einsamkeit Nordfrieslands weitesgehend alleine genießen zu dürfen. Mit den erreichten bärenstarken 3:19:12 war Günther im Ziel sehr zufrieden und konnte sich zudem über die Vize-Landesmeisterschaft in der M55 freuen. 

Jürgen hatte sich vorgenommen, unter 3:30 zu bleiben, was am Ende auch klappen sollte. Er begann sein Rennen couragiert und lief bis zur Halbmarathonmarke in einer Gruppe mit Günther. Dem bis hierin hohen Tempo, das auf eine Zielzeit deutlich unter 3:20 hinausgelaufen wäre, Tribut zollend, zog Jürgen die Notbremse, um sich ein bisschen zu erholen. Nach einer 4 km langen Verschnaufpause ging es unermüdlich weiter und am Ende überquerte Jürgen den Zielstrich souverän in 3:25:34 (4. M50).

Ich selbst hatte vor dem Startschuss mit einer Zeit unter 3:30 geliebäugelt, musste aber spätestens bei km 35 einsehen, dass das nicht drin war. Während ich bei Halbmarathon noch voll im Plan war, gingen mir im Laufe des Rennens zunehmend die Körner aus. Die Weiten Nordfrieslands, das nicht wirklich läuferfreundliche Wetter und die wie immer nicht vorhandenen Zuschauer konnten mich nicht wirklich zur Höchstleistung motivieren. Am Ende war ich zufrieden, dass das Ganze nach 3:33:24 (4. M45) ein Ende hatte.

Im Gegensatz dazu hatte Albert wie immer auf seiner Mittelstrecke mächtig Spaß. Auch den gewohnten Smalltalk am Wendepunkt in Breklum konnte er ausgiebig genießen. So richtig warmgelaufen war die Sache für ihn nach  3:43:20 erledigt, die den 4. Platz in der M55 bedeuteten.

Nach dem einen oder anderen Havanna in der Kabine ließen wir den Tag im Rahmen der Siegerehrung beim traditionellen Labskaus ausklingen.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

- Henrik: 2:47:23 (1. LM, 1. LM MH, 1. LM Mannschaft)

- Volker: 3:03:08 (3. LM, 1. LM M45, 1. LM Mannschaft)

- Günther: 3:19:12 (2. LM M55, 1. LM Mannschaft, 3. LM Mannschaft M50)

- Jürgen: 3:25:34 (4. LM M50, 3. LM Mannschaft M50)

- Thorsten: 3:33:24 (4. LM M45)

- Albert: 3:43:20 (4. LM M55, 3. LM Mannschaft M50)

Thorsten Peter

Drelsdorfer Laufserie

Bei leichtem Regen, 2 Grad Celsius und nur leicht vereisten Straßen fand der erste Lauf in Drelsdorf statt. Wieder waren die Ausdauerathleten vom SV Enge-Sande mit 28 Aktiven, unter über 400 Startern, sehr stark vertreten. Alle nutzten den Lauf für einen ersten Formcheck. Dass am Ende nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ alles stimmt, dafür sorgten durchweg gute Leistungen.

So sorgten Henrik und Ute wieder einmal für die besten Ergebnisse. Beide landeten auf dem dritten Platz. Auch Anne als Vierte und Festus als Fünfter haben noch alle Chancen in der Serienwertung. Durch diese guten Resultate wurde der SV Enge-Sande Sieger in der Mannschaftswertung. Die eigene zweite Mannschaft unterstrich die starke Leistung und wurde hinter dem LAV Husum Dritter. Auch die Frauen waren mit dem zweiten Platz sehr zufrieden und wurden nur von der LG Flensburg geschlagen. In der M 30 hat Finn Ketelsen als Vierter noch gute Aussichten, das Podium zu erreichen. Er verpasste mit 40:03 Minuten nur knapp die magische 40 Minuten-Grenze. Festus (Björn Nahnsen) hat in der M 35 noch sehr große Chancen auf den Sieg. Der führende Oke Hansen vom LAV Husum konnte nur einen Vorsprung von 11 Sekunden herauslaufen. Mit dem 15 Kilometer-Lauf in zwei Wochen und dem abschließenden Halbmarathon warten noch die beiden längsten Läufe. In der selben Altersklasse liegt Timo Sönnichsen auf Platz vier. Er hat einen Rückstand von 7 Sekunden auf Platz drei. Der Rückstand auf Festus und Oke Hansen ist aber zu groß, um noch vorne "anzugreifen". Sönke Plöhn hatte mit dem Einstand in der M40 gleich den dritten Platz erlaufen. Bei den nächst-älteren Läufern, in der M45, liegt Volker Friedrichsen mit 1 Minute in Führung. Er wird aber in der Serie nicht gewinnen können, weil er in zwei Wochen beim 15 Kilometer-Lauf nicht starten kann. Doch auf dem dritten Platz liegt mit Jörg Graage (Mausi) schon der nächste Athlet des SV Enge-Sande mit guten Aussichten auf ein tolles Endergebnis. Rolf Niebergall in der M 50 und Günther Brodersen in der M55 können als jeweils Vierte nur auf einen Patzer eines der vor ihm stehenden Läufer hoffen. Ute Fanslau und Anne Becker haben bei den Frauen nur Natalie Jachmann von der LG Flensburg den Vortritt lassen müssen. Damit stehen sie vor den kommenden Veranstaltungen in einer guten Ausgangslage. Stefanie Böckenholt hat in der W45 die gleiche Ausgangslage wie Günther und Rolf bei den Männern. Von Platz vier aus muss sie auf schwächere Tage der vor ihr stehenden Konkurrentinnen hoffen. Der Abstand nach vorne ist aber nicht so groß, dass sie nicht auf ihren starken Strecken noch aufs Podium kommen könnte. Für unsere Ultraläufer Albert Bölke und Stefan Zaers war die Strecke sicherlich zu kurz. Sie konnten aber beide durch sehr gute Ergebnisse überzeugen. Pawel Sroka (46:43) und Ingmar Brydda (46:53) hatten beide einen sehr guten 10 Kilometer-Einstand in unserer Laufgruppe. Auch Mölle (Sabine Nahnsen), Kirsten von Seitzberg, Anna Lucie Prahl, Silke Bölke, Jürgen Petersen, Steffen Gimm, Martin Christiansen, Thorsten Peter und Clive (Thomas Carstensen) sind sehr stark gelaufen, haben aber kaum noch Chancen auf eine vordere Platzierung.

Über der 5 Kilometer-Strecke der Jugend war Julia Gröling wieder eine Klasse für sich. Sie überquerte die Ziellinie in hervorragenden 20:51. Ihr Vorsprung von über 3 Minuten wird kaum noch von anderen Läuferinnen eingeholt werden. Mit der erst 10-jährigen Lilli Carstensen (26:26) und dem noch um ein Jahr jüngeren Lasse Rahn (27:07) waren noch sehr starke Talente mit am Start. Da müssen wir uns um unsere Zukunft keine Sorgen machen.

Volker Friedrichen

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