Sportverein Enge-Sande von 1959 e. V.
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Radsportgruppe

Ansprechpartner:

Werner Sörensen

Tel (04662) 705 29

Mobil 0160 90 536 536

E-Mail werner-soerensen@sv-enge-sande.de

 

Trainingszeiten

Ende März bis Oktober:
montags 18:30 Uhr von der Enger Schule aus

Ultra-Radrennen „Race around Germany“

Vier Tage und Nächte nonstop on Tour

Quartett des SV Enge-Sande radelte 3250 Kilometer in vier Tagen

 

Das eigentlich für diesen Sommer geplante sportliche Projekt war sogar noch eine Nummer größer. Doch nach der Absage des Radrennens „Race across Europe“ war für ein ausdauerstarkes Radsport-Quartett vom SV Enge-Sande schnell klar, dass sie den Sommer 2021 nicht ohne ein besonderes Sporterlebnis verstreichen lassen wollen. Das Alternativprogramm war schnell gefunden. Und es begann und endete quasi vor der eigenen Haustür: Das „Race around Germany“. Die begeisterten Radsportler Melanie Jessen, Björn Petersen, Sören Sönksen und Rolf Nicolaisen umrundeten bei dieser sportlichen Herausforderung als Viererstaffel ein Mal ganz Deutschland fast komplett an seinen äußeren Konturen. Insgesamt 3250 Kilometer bewältigten die Nordfriesen in 109 Stunden und 40 Minuten. Das sind viereinhalb Tage am Stück für den langen Weg, der in Großenwiehe begann und auch dort endete. Dazwischen lag eine sportliche Tour mit 23.000 Höhenmetern, in denen jeder aus dem Quartett insgesamt rund 900 Kilometer im Rennradsattel saß und durch Deutschlands Regionen düste. Gemeinsam schafften die vier Ausdauerfreaks aus Südtondern damit die vorläufige Bestmarke für Viererteams bei Deutschlands längstem Radmarathon. „Das Ergebnis ist toll und wir haben viele schöne Dinge erlebt. Aber zwischendurch gab es auch Momente, in den wir gedacht haben, dass es auch Schöneres geben kann als stundenlang durch den Regen zu fahren“, berichte Björn Petersen über die Höhen und Tiefen einer langen Tour.

Der ursprüngliche Plan für den Sommer war eigentlich ein anderer. Mit einem Achterteam wollten die Radsportler vom SV Enge-Sande am „Race across Europe“ teilnehmen und dort im direkten Vergleich mit der Konkurrenz insgesamt 4.699 Kilometer durch sechs Länder bis zum Ziel in Gibraltar radeln. Wegen der unsicheren Corona-Situation in mehreren Ländern wurde das Rennen aber für 2021 abgesagt und so mussten auch die Radsportler aus Südtondern ihr Großprojekt auf 2022 verschieben. Mit dem „Race around Germany“ fand sich aber eine neue spannende Option, um die zahllosen Trainingskilometer und die Fitness, die in den Beinen der Enge-Sander steckten, doch noch auf die Strecke zu bringen. Der Modus des Radrennens ist dabei auch in Pandemiezeiten passend. Vom Veranstalter ist lediglich die Streckenführung vorgegeben. Die teilnehmenden Teams erhalten im Vorfeld die GPX-Daten der Strecke und einen Transponder mit Live-Tracker, mit dem sie jederzeit verfolgt und ihr Weg nachvollzogen werden kann. Auf der Strecke liegen mehrere Zeitstationen, die passiert werden müssen. Den Einstiegspunkt und den Startzeitpunkt können die Teams individuell frei wählen. Für die Nordfriesen war es nicht weit zum Einstiegspunkt in Großenwiehe. Von dort ging es zumeist auf Nebenstraßen zunächst durch Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern Richtung Osten, dann entlang der polnischen Grenze, durch das Erzgebirge, den Frankenwald und den Bayerischen Wald ins Voralpenland und weiter Richtung Schwarzwald und dann in die Rheinebene. „Die Alpen haben wir ja nur gestreift. Der höchste Punkt der Strecke war auf 1200 Metern. Am schwierigsten waren eher die Steigungen in der Eifel“, erinnert sich Björn Petersen. Nachdem das Mittelgebirge an der belgischen Grenze bewältigt war, wurde die Strecke in Niedersachsen wieder flacher, ehe die letzten Kilometer durch vertrautes Terrain an der Nordseeküste führten. Die Teammitglieder wechselten sich auf der langen Strecke immer wieder nach rund einer Stunde ab, sodass immer ein Fahrrad unterwegs war. Die pausierenden Radfahrer ruhten sich derweil in einem der zwei Begleitfahrzeuge aus, die von Jonas Sönksen und Torsten Reimann gelenkt wurden. Beim Wechsel wurden nur kurz das Rad und der Radfahrer ausgeladen, der ankommende Radfahrer gab den Zeitmesstransponder an den Nachfolger weiter und stieg in das Fahrzeug ein. Das wiederholte sich stündlich etwa 100 Mal. Jeder kam somit 23 oder 24 Mal zum Einsatz. „Wir haben aber auch so geplant, dass alle auch mal eine längere Schlafphase im Wohnmobil hatten“, berichtet Melanie Jessen, die als einzige Frau im Team ihre Ausdauer bewies. Aber auch die begleitenden Kraftfahrzeuge waren ständig in Bewegung. „Wenn wir zwischendrin mal tanken oder was einkaufen mussten oder wenn an Baustellen der Radfahrer den Radweg nehmen konnte, das Auto aber eine andere Route fahren musste, dann dauerte es manchmal etwas, bis wir den Radfahrer wiedergefunden hatten“, merkt Torsten Reimann an und macht deutlich, dass auch die Betreuer vier anstrengende Tage hatten. Besonders in den Nachtstunden war es wichtig, dass ein Fahrzeug stets in der Nähe des Radfahrers war, um für zusätzliche Beleuchtung und Schutz zu sorgen. Trotz teilweise ungemütlichen Wetters, vielen Kilometern in Dunkelheit auf unbekannten Straßen hielt die SVES-Crew bei nur drei Radpannen ziemlich genau ihren geplanten Temposchnitt. Als das Team dann nach viereinhalb Tagen kurz vor Mitternacht in Großenwiehe einfuhr, warteten dort einige unermüdliche Fans im Ziel und empfingen die sportlichen Helden. „Alles in Allem war es eine erwartet beinharte Tour, mit noch weniger Schlaf als gedacht, aber ohne jegliche Einschränkung mit super Stimmung. Mit euch kann man was Großes planen“, lobte Sören Sönksen seine Teamgefährten und blickte schon nach vorn auf das „Race across Europe“ im kommenden Jahr.

Sicherheitstraining im GreenTecCampus, Enge-Sande
Radtourenwoche in Österreich, 31.05.-08.06.2014

Als wir zum ersten Mal in Österreich waren, kamen Werner und ich nicht einmal bis zur ersten Kehre, Mausi und Sven sind unterwegs ausgestiegen und nur Eike, Christian und Festus haben es bis oben geschafft. 
Diesmal haben es Sören, Mareike, Iris, Björn, Festus, Eike, Mausi, Werner, Volker und ich geschafft, wobei Hans Jürgen nicht zu vergessen ist.
Ohne ihn als unser Busfahrer mit den Getränken und zum Rücktransport wäre der "Aufstieg" schwer machbar gewesen.
Ein ganz besonderer Dank geht an Piet und Magrit, die für die Tourplanung verantwortlich waren (leider ohne die bestellten E-Bikes...)!
Sabine "Mölle" Möller

Neue Shirts für die Rennradfahrer Danke an unsere Sponsoren: Firma Balzersen, Harrislee; Rad AB, Flensburg; Wind Nielsen, Niebüll u. Wilhelmsen Automix, Enge-Sande.

Rennradfahrer-Trainingslager auf Mallorca 2012, Teamchef Werner Sörensen (li)

Rennradfahrer-Trainingslager auf Mallorca 2012, Teamchef Werner Sörensen (li)

Rennradfahrer des SV Enge-Sande: Horst Möller, Christian Sell, Werner Sörensen, Birgit Sönksen, Jörg (Mausi) Graage (h.v.l), sowie Hermann Sönksen u. Peter (Pit) Friedrichsen (v.v.l.)
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