Sportverein Enge-Sande von 1959 e. V.
Sportverein Enge-Sande von 1959 e. V.

Wettbewerbe 2017

Tough Mudder 2017

Ein Bericht von Jan Mielack

Aufgestanden sind Martina und ich am Samstag schon um 0330 Uhr, da wir rechtzeitig da sein wollten. Immerhin hatten wir 320 km zu fahren. Als wir endlich angekommen waren am "Hof Severloh" überraschte uns das gute Lauf- und Mudd-Wetter. Leicht bewölkt und teilweise sonnig bei 15-19 Grad. Nachdem wir unseren Parkplatz erreicht hatten, haben wir uns unverzüglich aufgemacht, um meine Startnummer zu holen. 
Alles war bestens organisiert, somit dauerte es kaum 5 min. und ich hatte meine Nr. Das ganze Areal war sehr übersichtlich aufgebaut. Check In, Souvenirs Shop, Essen, Getränke, Umkleiden, Toiletten usw. 
Ab 0800 Uhr startete die erste Startwelle. Danach alle 15 min. mit ca. 200 verrückten "Muddern". 
Um 0900 Uhr hatte ich meine Startzeit. Die Strecke (19,5 km) führte durch Wälder über Forstwege, Bäche und Wiesen. Die Hindernisse waren so platziert, dass man ca. alle 1,5 - 2 km ein weiteres Hindernis erreichte. (insgesamt 24). Mein Team bestand aus 6 Mädels und 4 Männern. Alle Strecken und Hindernisse waren so konzipiert, dass man alles aus sich rausholen musste um sie zu überwinden, was ausschließlich nur als Team funktionierte. Alle 4 km wurden Getränkestände aufgebaut und überall waren Sanitäter vor Ort. 

Von dem Hindernis "Heuschnupfen", das über große Heuballen führte bis hin zum "Arctic Enema", wo man durch große Rohre in ein 4 Grad kaltes Wasser rutschen musste. Dieses war verdammt kalt. ?
Nach etlichen Kilometern über Stock und Stein, Wasser und Schlamm, Sand und Wiesen, Bächen und Seen hatte ich endlich das Ziel vor Augen. 
Ein letztes Hindernis, das gleichzeitig auch die Taufe eines jeden Tough Mudder Jungfrau war, musste ich noch überstehen. Die "Elektroschock Therapie"
 ??
Hierbei hingen Stromdrähte von einem Holzgerüst bis zum Boden runter. Keine Chance denen auszuweichen. Nach 3 heftigen Stromschlägen hatte ich es geschafft.!!!! 
Ich habe Tough Mudder überstanden. 
Im Ziel wurden alle Finisher mit dem "Tough Mudder"-Stirnband gekrönt und ein "Tough Mudder"-Finisher-Shirt bekam ich oben drauf. Ich war müde, hatte schwere Beine, kaputte Arme und einen leeren Magen....
 ? Aber all dies nahm ich gerne in Kauf. Und werde es nächstes Jahr wieder machen. 
Mit matschigen Grüßen 
Jan

Women’s Run 2017 in Hamburg

Mel, unsere Gruppenleiterin lässt sich immer etwas Neues einfallen, um uns auf Trab zu bringen bzw. zu halten, nicht ganz uneigennützig; bereitet sie sich doch gerade selbst auf ihren ersten Marathon vor. Für die Frauenlaufgruppe ging es deshalb am letzten Samstag nach Hamburg zum Women’s Run. Women's Run – was ist das bloß für ne Veranstaltung dachte ich. Googelst mal ein bisschen… Tausende Frauen laufen oder walken in pinken T-Shirts durch den Stadtpark von Hamburg. Also gut, nix wie mit in das pinke Getümmel. Um 12:00 Uhr fahren wir mit dem Zug ab Niebüll los. Wir, dazu gehören Mel, Ingrid, Karin, Frauke, Elisabeth, Regina, Heidi, Tanja, Viola, Anja und ich. Um 14:20 Uhr holt Karin uns in Hamburg Altona am Bahnhof ab und mit der S-Bahn geht es weiter zum Stadtpark. Dort können wir dann auch gleich unsere Starunterlagen in Empfang nehmen und bevor der Lauf beginnt haben wir noch ausreichend Zeit, uns das Event etwas näher anzuschauen und zu erfahren was Frau so alles benötigt um Spaß am Laufen zu erlangen. Vor dem Start gibt es für alle Läuferinnen ein Warmup. Wir haben bestes Wetter, strahlender Sonnenschein und die Außentemperatur liegt bei über 25 Grad; da wird es uns beim Laufen schnell warm genug denken sich Karin, Viola und ich. Wir machen uns mal aus dem Staub und fotografieren lieber wie die anderen bei lauter Musik voll konzentriert ihrer Zumba-Vortänzerin folgen.

Um 17:30 Uhr fällt der Startschuss und über 1200 Frauen, angeführt von der ehemaligen Weltklasseweitspringerin Heike Drechsler, begeben sich auf die 8 km lange Strecke. Die Wege durch den Stadtpark sind eng und so dauert es eine Weile bis alle ihren Laufrhythmus haben. Am Ende kommen alle ins Ziel und die ein oder andere kann ein gutes Ergebnis aufweisen und schafft es sogar im Endspurt die Heike zu überholen. 

Die Veranstaltung ist wirklich gut organisiert. Nachdem jeder seinen Finisher-Beutel ohne großes Warten in Empfang genommen hat geht’s schnell unter die Dusche. Gerade als wir alle fertig sind hören wir, wie aus einem Lautsprecher Ingrids Namen gerufen wird. Innerhalb von 30 Sekunden muss sie zur Info-Bühne von RunnersPoint kommen um dort einen der Hauptpreise entgegen zu nehmen. Für Ingrid kein Problem und welch ein Glück, dass wir gerade rechtzeitig waren.

Über unsere Rückreise könnte ich einen viel ausführlicheren Bericht schreiben. Ich möchte lieber den schönen Tag in Erinnerung behalten und beschränke mich darauf, dass wir mit der Deutschen Bahn unterwegs und mit viel Umwegen und Verkehrsmittelwechseln um 3 Uhr alle im Bett lagen. Mel, wir freuen uns alle schon auf die nächste gemeinsame Laufveranstaltung.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass alle Laufanfängerinnen oder Laufinteressierte eingeladen sind, an unserem Training teilzunehmen. Wir treffen und immer donnerstags um 18:30 Uhr im Stadion in Leck.

Bis nächstes Mal, eure Claudia

Lauf zwischen den Meeren

SV Enge-Sande Team 1
Wieder waren wir mit unserem Team am Start um zu versuchen die für uns magische sechs Stunden Marke zu "knacken ". Unsere Besetzung aus dem Vorjahr mussten wir etwas umbauen. Statt Keke musste Henrik gleich zwei Teilstrecken laufen und an Stelle des verletzten Jan Lietzau bekam Holger Jessen-Thiesen die Chance sich im ersten Team zu bewehren. Sönke,Timo und ich hatten vor dem Start noch einen spontanen Plausch mit unserem ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen. Wir unterhielten uns auf Plattdeutsch für welchen Verein wir starten und beantworteten ihm noch einige Fragen. Leider wurde dann der sehr sympathische Nordstrander nach ein paar Minuten zu einem Interview gebeten.

Henrik war wieder unser Startläufer. Er wollte sein zweites Teilstück gleich danach laufen, dadurch musste er seine Kraft etwas einteilen. Andere Teams, auf dem ohnehin stark besetzten ersten Teilstück, konnten auf uns etwas an Boden gewinnen. Doch auf dem zweiten Teilstück lief er an einige wieder heran. Im Hollingstedt wartete dann Thorge auf ihn, um die Aufholjagd fortzusetzen. Auf seinem Weg nach Dannewerk konnte er seine gute Form nutzen um Zeit und Plätze gut zu machen.

Weiter ging es mit Sönke der das Teilstück mit der mehrere kilometerlangen Startbahn in der Kaserne in Jagel hatte. Das ewige geradeaus Laufen, dass für viele ein Problem darstellt, stört Sönke nicht besonders. Er nutzte die Zeit um wieder einen Platz gut zu machen.

Derweil hatte ein Team in der Wechselzone Jagel eine Panne. Ein ankommender Läufer wartete fünf Minuten vergebens auf seinen nachfolgenden Mannschaftskollegen. Er setzte schließlich selbst das Rennen fort. Ein paar Minuten später wechselte Sönke dann auf Timo. Auf der hügeligen Etappe nach Fahrdorf lief er auf den schon sehr erschöpften und auch durch eine Verletzung etwas mitgenommenem Läufer auf. Auf den letzten Kilometern musste er die lange Steigung zum Sportplatz Fahrdorf überwinden wo Karen bereits auf ihn wartete. Sie konnte weitere Teams kurz vor dem nächsten Wechselpunkt in Fleckeby überholen.

Dort begann mein Teilstück. Vor mir waren die anderen Mannschaften schon weit außer Sichtweite und kurz hinter mir lagen drei Teams die Karen kurz vorher überholt hat. Das war eine Situation die ich mir nicht gerade gewünscht habe. Doch durch die "Jäger" hinter mir lief ich eine Zeit die ich mir im Moment nicht zugetraut habe. So hatte es auch etwas Gutes. In Jagel konnte ich Torge etwas Vorsprung auf diese Gruppe mit auf den Weg geben. Er hatte nach Gut Hemmelmark das kürzeste Teilstück. Hier mussten wir uns aber einen taktischen Fehler Nachsagen lassen.

Torge war mit seiner durchschnittlichen Zeit auf den gelaufenen Kilometer einer unser Schnellsten. Er muss 2018 unbedingt eine längere Strecke bekommen. Die neunte Etappe ist dann wieder eine der längsten Teilstücke. Durch die vielen Hügel aber bestimmt die Anspruchsvollste unter ihnen. Für uns passt diese Etappe am besten zu Festus. Die meisten Anderen würden hier an jeden Anstieg mehr an Tempo und Schwung verlieren als er. Wir konnten hier schon auf eine Endzeit um sechs Stunden hoffen.

In Waabs wartete unser "Staffelneuling" Holger auf ihn. Festus konnte mit ein paar Meter Rückstand auf Ostheim das Staffelholz auf ihn übergeben. Mit überraschend viel Routine ließ er sich nicht zu einem viel zu schnellen Anfangstempo hinreißen.

Einige Kilometer später konnte Holger dann sogar das Ostheimer Team überholen und den achten Platz für uns sichern. In Damp warteten wir 100 Meter vor dem Ziel auf ihn, um gemeinsam ins Ziel zu laufen.

Unsere Endzeit: 5:57:16 Stunden.

Volker Friedrichsen

8. Platz Team SV Enge-Sande in 05:57:16

(Björn Nahnsen, Torge Carstensen, Volker Friedrichsen, Holger Jessen-Thiesen, Karen Paysen, Sönke Plöhn, Henrik Schwalbe, Timo Sönnichsen, Thorge Thomsen) 

31. Platz Team SV Enge-Sande 2 in 06:52:54

(Günther Brodersen, Jörg Graage, Finn Ketelsen, Kevin Lieck, Benjamin Mommsen, Rolf Niebergall, Jesse Paysen, Ralf Paysen, Hans-Jürgen Strufe)

77. Platz Team SV Enge-Sande Frauen in 07:26:48

(Vivien Niebergall, Line Mommsen, Julia Lieck, Julia Gröling, Ute Fanslau, Eike Carstensen, Nina Christaiansen, Stefanie Böckenholt, Anne Becker, Stefanie Dibbern)

Drelsdorf 1. Lauf

Und wieder waren sie alle da. Wie in jedem Jahr traf sich die Laufelite in Drelsdorf zum ersten Formtest des Jahres.

Das Wetter meinte es sehr gut mit uns. Wir sind ganz knapp am Bodenfrost und damit an der schon fast obligatorischen Glätte vorbeigeschrammt und es war so gut wie windstill.

Dadurch waren Bestzeiten möglich, wenn nicht eine Erkältung zu Weihnachten dazwischengefunkt hätte. Gefühlt berichtete jeder zweite Läufer von den Unzulänglichkeiten. „Unter 43 wäre ok!“ hörte ich am Start von meinem Nebenmann M. Stoll. Es wurde eine tiefe 38er Zeit! Nicht bei mir natürlich.

Der SVE hat souverän die Mannschaftswertung gewonnen, und es sind zwei schöne Bestzeiten von Sören (43:14) und Jens (44:26) gelaufen worden.

Ganz vorne gab es einen neuen Namen (David Gonzalez Montes) und einen neuen alten Bekannten (Miguel Molero). Henrik pirscht sich auch wieder an die Podestplätze ran.

Es war wieder einmal schön zur SVE-Ecke zu gehören, die Verpflegung mit Getränken nach dem Lauf war gesichert, und irgendwann wurden wir dann doch aus der Halle gefegt.

Bis in 14 Tagen, ich freue mich darauf!

Jürgen Petersen

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